Produktinformationen "Ausgabe 71: Kolonialismus - Eine Aufarbeitung historischer Schuld (Teil 1)"
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Kolonialismus - Eine Aufarbeitung historischer Schuld (Teil 1)
Was für Deutschland der Holocaust ist, ist für Europa der Kolonialismus. Keine andere historische Epoche wird den europäischen Staaten so sehr zum Vorwurf gemacht wie die Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts. Es heißt, der Westen sei, angetrieben durch pure Habsucht und rassistischen Hass, über die friedlich lebenden Völker der «Dritten Welt» hergefallen und hätte im Zuge dessen geraubt, vergewaltigt, gemordet und versklavt, als gäbe es kein Morgen. Das gegenwärtige Elend in den ehemaligen Kolonien wiederum sei nahezu ausschließlich auf jene Geschehnisse zurückzuführen. Doch kann man diesem Narrativ wirklich Glauben schenken? Ein differenzierter Blick auf die Begebenheiten zeigt: Weder trieben die Kolonialherren allein niedere Beweggründe an, noch war ihr Verhalten im damaligen Kontext als brutal anzusehen, und erst recht verschlechterten sich die Lebensbedingungen der Menschen in den kolonisierten Gebieten nicht. Vielmehr war das genaue Gegenteil der Fall - denn was die Europäer z.B. in Afrika vorfanden, war ganz und gar kein harmonisches Gesellschaftsgefüge. Anhand von Zeitzeugenberichten, seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen und vielen weiteren Gesichtspunkten evaluieren wir das schreckliche Bild, welches der Mainstream vom kolonialen Wirken der europäischen Staaten des 19. Jahrhunderts zu zeichnen versucht. Eines vorweg: Das menschenverachtende Antlitz des Kolonialismus wird in einem gänzlich anderen Licht erscheinen.
Inhalt:
Fand der Kolonialismus gegen den Willen
der Einheimischen statt?
Ein Großteil der Indigenen nahm die
Kolonisierung dankend an. Die Zusammenarbeit mit den wenigen
europäischen Ansiedlern erfolgte meist auf vollkommen freiwilliger
Basis.
Die westliche Kultur der Selbstkritik
Die europäischen Kolonien fielen durch
ein für die damalige Zeit außergewöhnliches Maß an
Rechtsstaatlichkeit und moralischer Integrität auf.
Der Schrecken der vorkolonialen Zeit
Die Idee, der Westen habe die Harmonie
von friedlichen Naturvölkern zerstört, ist bei einem realistischen
Blick auf die Faktenlage mehr als nur absurd.
So verschwand die Sklaverei
Erst und allein durch das Eingreifen
der Europäer wurde der Versklavungspraxis in vielen Teilen der Welt
ein Ende gesetzt.
Die deutschen Musterkolonien
Unter der Ägide des Deutschen Reiches
blühten die erschlossenen afrikanischen Gebiete wie nie zuvor auf,
was Kolonialkritiker mit allen Mitteln zu verschleiern versuchen.
Rhodesien: Niederlage durch Demographie
Ein wichtiger, meist übersehener
Faktor bei der Vertreibung der weißen Führungsschicht aus der
«Kornkammer Afrikas» war die hohe Geburtenrate der Afrikaner.