Digitales Gefängnis - China als Versuchslabor für den Westen - Worum es uns geht
6. Januar 2023
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Dass gemäss dem WEF-Gründer Klaus Schwab ausgerechnet Chinas menschenverachtendes Gesellschaftsmodell anderen Nationen als Vorbild dienen soll (siehe S.73), klingt mit der weit verbreiteten Ansicht, Schwab sei eine Gallionsfigur für Gleichheit, Toleranz und Inklusion und kämpfe an vorderster Front gegen den Klimawandel und Rassismus, erstmal bizarr und absurd. Als geläuterter «Kapitalist » habe er die Probleme der modernen Welt erkannt und so treibt er jetzt mit den mächtigsten Politikern und Wirtschaftsvertretern der Welt eine globale Transformation hin zu einer «faireren» Ordnung voran. Wie passt dazu China als Vorbild? Denn egal, welchen Bereich man im Leben eines Chinesen betrachtet, es gibt kaum ein Land, wo die Bevölkerung in ihrem ganzen Dasein unfreier ist und unter mehr Unterdrückung und Gleichschaltung zu leiden hat, als dies in China der Fall ist. Die vom Westen so hochgehaltenen Gesellschaftswerte werden in China mit Füssen getreten. Umso entlarvender ist Schwabs Aussage und bestätigt einmal mehr unsere Darlegungen zum Great Reset und dessen zugrunde liegender Ideologie, welche wir in Ausgabe 40 ausführlich aufgearbeitet und belegt haben. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, ist Schwabs Aussage keineswegs absurd, sondern spiegelt vielmehr die wahren Absichten hinter «seiner» WEF-Agenda wider und zeigt, in welche Richtung unser aller Leben transformiert werden soll.
China als Zukunft des Westens
Während die (noch relativ) freie Welt aus vermeintlich sicherer Distanz beobachtet, wie in China ganz offen und ohne Rücksicht auf Menschen-, Persönlichkeits- oder Datenschutzrechte ein allumfassender Überwachungsstaat installiert wird, scheint man zu übersehen, wie dieselben Entwicklungen auf globaler Ebene und auch bei uns in enormem Tempo vorangetrieben werden. Wir beschäftigen uns in dieser Doppelausgabe ausführlich mit diesen Entwicklungen, beleuchten die technologischen Grundpfeiler einer «smarten», sprich technokratischen Gesellschaft von morgen und wie diese das Fundament sowohl für eine allumfassende gesellschaftliche Überwachung als auch für die Lenkung und Sanktionierung des einzelnen Bürgers bilden. Einen kleinen Vorgeschmack darauf haben wir bereits mit einigen «Corona»-Massnahmen erhalten, als Ungeimpfte oder Ungetestete von weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen wurden. Wie es sich wohl erst leben mag, wenn nicht nur der Impf- oder Teststatus, sondern schlichtweg alles im Leben eines Menschen, wie etwa seine Gesundheit, politischen Interessen und Staatstreue, sein soziales Umfeld, Online-, Kauf- und Reiseverhalten usw. darüber entscheiden, ob und in welchem Mass er am gesellschaftlichen Leben teilnehmen darf? Beispiele dazu finden sich in Schwabs «Vorbildland» China bereits zur Genüge und auch bei uns werden mittlerweile anständige Bürger für nicht-konformes Verhalten in ihrer Existenzgrundlage bedroht, wie Sie in dieser Ausgabe erfahren werden. Wir gehen zudem der Frage nach, was es mit den auf Blockchain-Technologie basierenden Digital-IDs und dem Digitalen Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency, CBDC) auf sich hat und weshalb diese revolutionären gesellschaftlichen Neuerungen gerade jetzt weltweit und auf breiter Front unter Hochdruck vorbereitet, respektive eingeführt werden. So viel vorweg: Die Möglichkeiten gesellschaftlicher Überwachung und Steuerung, die mit diesen bahnbrechenden Technologien eröffnet werden, stellen alles bislang Dagewesene bei Weitem in den Schatten, auch das scheinbar weit fortgeschrittene chinesische System.
Worum es uns geht
Und so fügt sich mit dieser Doppelausgabe Nr. 51/52 rund um den Aufbau und die Einführung einer auf globaler Ebene funktionierenden technokratischen Überwachungsstruktur ein weiterer Mosaikstein «hin zum grossen Bild» ein. Seit mehr als fünf Jahren und fünfzig Ausgaben sind wir darum bemüht, einzelne gesellschaftsrelevante Themen aufzuarbeiten. Ausgehend vom gegenwärtigen Weltgeschehen möchten wir eine Grundlage für das Gesamtverständnis und für nachfolgende Themenkomplexe schaffen. Unser Ziel dabei ist stets, dem Leser das Unsichtbare sichtbar zu machen, sowohl durch ausführliche und quellenbasierte Aufarbeitung einzelner Themen als auch durch allmähliches Verknüpfen und Erkennen übergeordneter Zusammenhänge und sich wiederholender Muster. Denn diese sind allgegenwärtig und ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Themen hindurch - auch solche, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Schon Goethe wusste: «Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinen erblicken.»
Jede Ausgabe ein Puzzlestück
Auch wenn jede Ausgabe fundiert aufgearbeitet und in sich abgeschlossen für sich steht, so wird sie dennoch zum Bestandteil eines grösseren Bildes und ist verknüpft mit anderen Themen, die wir in vorangegangenen Ausgaben auf dieselbe Weise aufgearbeitet haben. Kurzum: Die einzelnen Ausgaben stehen zwar für sich, bauen aber dennoch zu einem gewissen Grad aufeinander auf. Es versteht sich damit von selbst, dass es kaum möglich ist, die Herleitung und Beweisführung vorangegangener Themen jeweils von Neuem darzulegen. Dafür sind die Verweise zu den entsprechenden Themenheften gedacht, in denen man all dies nachlesen kann. Für all diejenigen, die sich vertieft mit vorangegangenen Themen beschäftigen möchten, stehen bislang erschienene Ausgaben in unserem Online-Shop (Print und Digital) zur Verfügung. Abonnenten des Metanoia Magazins profitieren dabei dauerhaft von stark vergünstigen Preisen auf alle Einzelausgaben.
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(Vermeintliche) Komplexität greifbar machen
Als kleines Team bemühen wir uns mit viel Hingabe und Idealismus, unseren Lesern die einzelnen Themen in leicht zugänglicher und übersichtlicher Form, aber dennoch ausführlich und möglichst vollständig, aufzuarbeiten. Mit zahlreichen Zitaten, Grafiken und Bildern wie auch Kurzartikeln, Erklärboxen und zusammenfassenden Schnelllesetexten (Express-Routen) erleichtern wir den Zugang zu oft komplexen Themen und verschaffen dem Leser somit einen schnellen wie auch fundierten Überblick. Da es sich stets um zeitlose Themen mit aktuellem Bezug handelt, verliert das Metanoia Magazin nicht an Aktualität und wird von vielen unserer Leser als Nachschlagewerk verwendet und als Zeitdokument aufbewahrt.
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Ihr André Barmettler Herausgeber des Metanoia Magazins im Editorial zur Ausgabe 51: Digitales Gefängnis - China als Versuchslabor für den Westen (Teil 1/2)